Blickpunkt Medizin

Paradigmenwechsel notwendig: Ein neues Verständnis der MS-Therapie gefordert

Multiple Sklerose (MS) – es reicht es längst nicht mehr aus, diese Erkrankung  nach althergebrachten Mustern zu betrachten – denn neben den Standardmarkern Läsionen und Schübe spielt auch das Ausmaß der Hirnatrophie und die Behinderungsprogression eine maßgebliche Rolle, dies wisse man heute genau, erklärte  Prof. Dr. Ralf Gold, Bochum, auf einem Symposium in Dresden und  forderte aus diesem Grunde, neben der effizienten Schubratenreduktion auch die Krankheitsprogression in den Mittelpunkt einer jeden Therapie zu stellen. Nur so könne die  Lebensqualität der Patienten langfristig verbessert werden.

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Erhalt von Nervenzellen bei MS: Fingolimod verringert Hirnatrophie

Multiple Sklerose (MS) – nicht nur die klinischen Schübe, sondern auch schleichende neurodegenerative Prozesse beeinträchtigen die Autonomie der Patienten langfristig im täglichen Leben – diese Erkenntnis zog sich durch alle Symposien zum Thema MS anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Dresden. Betroffenen  MS-Patienten benötigen daher eine hochwirksame und sichere Therapie, die alle Krankheitsaspekte positiv beeinflusst, damit sie ihr Leben – möglichst langfristig – aktiv planen und steuern können. 

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MS-Therapie: Einsatz eines elektronischen Injektors verbessert Adhärenz signifikant

Auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Dresden gab es fast nur ein Thema: Die Multiple Sklerose. Es tut sich viel, neu Präparate sind in der Zulassung – aber sind altbewährte Präparate deshalb nun schlechter zu bewerten? Prof. Andrew Chan, Bochum, widmete sich auf einem Symposium dem Thema “Therapieoptimierung bei MS – Adhärenz im Fokus”.

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24-Stunden wirksamer dualer Bronchodilatator für COPD-Patienten

News vom ERS in Barcelona:
Fixkombination aus Indacaterol und Glycopyrronium jetzt zugelassen

Die neue Fixkombination QVA 149 aus dem langwirksamen Beta2-Agonisten (LABA) Indacaterol und dem neuen langwirksamen Muskarinrezeptor-Antagonisten (LAMA) Glycopyrronium wurde am 23. September 2013 von der Europäische Kommission für die Therapie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) zugelassen und wird in Deutschland noch in diesem Jahr eingeführt.

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Pulmonal arterielle Hypertonie /Chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie

News vom ERS in Barcelona: 

Neue effektive Therapieoption kurz vor der Zulassung

Pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) - In Deutschland wird die Zahl der Betroffenen auf zirka 1.300 bis 4.200 geschätzt. Die Symptome einer PH sind unspezifisch, im Vordergrund stehen Belastungsdyspnoe, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Thoraxschmerzen, Ödeme sowie Synkopen. Nach Ausschluss häufiger Ursachen für eine PAH ist bei Verdacht auf eine bedrohliche chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie (CTEPH) immer eine Ventilations-Perfusions-Szintigraphie oder eine Computertomographie notwendig. Obwohl es mehrere zugelassene Medikamente für die Behandlung der PAH gibt, bleibt die Prognose für die Patienten ungünstig. Effektivere Medikamente werden seit längerem gefordert - Anfang Februar 2013 reichte Bayer HealthCare den ersten Vertreter einer neuartigen Medikamentenklasse zur Zulassung in den USA und in der Europäischen Union ein.

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Multiple Sklerose, Epilepsie und neurometabolische Erkrankungen im Fokus

39. Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropädiatrie (DGP)Poster Innsbruck

An der 39. Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropädiatrie (DGP), die vom 25.04 bis 28.04.2013 in Innsbruck stattfand, nahmen 850 Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Schweiz und Südtirol sowie mehr als 50 Referenten und 100 Repräsentanten der pharmazeutischen Industrie teil, berichtet PD Dr. Kevin Rostásy,  Tagungspräsident und Leiter des Schwerpunktes Neuropädiatrie und Entwicklungsneurologie an der Medizinische Universität Innsbruck. Die Hauptthemen des Kongresses waren in diesem Jahr die Rolle

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